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Zum Werk von Johannes Armborst
Johannes Armborst oder kurz JoAR, zeigt eine ganz besondere
Form der Kunst. Schon früh wurde er durch Ausstellungsbesuche, aber
auch durch die Arbeiten seines Vaters Heiner Kuhlmann und seiner Großeltern,
Annette Wimmershoff und Hanns Armborst, an die Kunst herangeführt.
Wie er selbst sagte, prägte ihn beispielsweise "Calders Zirkus",
den er bereits mit 3 Jahren bestaunte. Ursprünglich war Johannes
Armborst in der Graffiti-Szene heimisch und die Spraydose wurde zum Werkzeug
seiner künstlerischen Ausdrucksweise. Doch das künstlerische
Spektrum erweiterte sich schnell durch Collagen, Malerei, und zuletzt
sogar durch Radierungen. Die Technik erlernte er im Atelier seiner Großmutter.
Erste Einzelausstellungen ließen nicht lange auf sich warten. Zuletzt
waren seine Arbeiten im Museum Kaiserswerth und im [kunstraumno.10] in
Mönchengladbach zu sehen. JoARs Arbeiten sind geprägt von einer
Vielschichtigkeit der Ebenen, die sich ständig überlagern bzw.
versetzt Formen bilden. Schraffierungen, netzartige Strukturen, Farbe,
aber auch Schrift und Buchstaben prägen seine Arbeiten. Was auf dem
ersten Blick als ein Versatzspiel von Formen aussieht, entpuppt sich bei
näherem Hinsehen als eine Konstruktion von Ebenen, die sich im Auge
des Betrachters zu einer Einheit zusammenfinden.
Andreas Beumers M.A., Kunsthistoriker
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